Newsletter 3: Brehmweg Farm April 2015

Hello good morning everyone,

so there is another two weeks that just vanished into the unknown. I want to try writing a report of the overall situation every two weeks. This is what this article is about. What is happening here and how is it going. So what´s happening is, that the work is going on, we are doing a lot of things and it´s very nice and challenging at the same time. It was especially challenging for me the last time, because we had a big rainstorm, that would last for a couple of days, so I could not work so much outside. The other thing that is not so easy, is that before we plant things and before the elements like the Hugelkultur garden beds, or the pond can be installed, we have to clean the area. So the last couple of weeks I was giving away many plants and bushes, replanted some of them and unfortunately got also rid of some. So the area was getting more empty everyday. Which indeed gave me some motivational challenges. Because what I want is more plants, more diversity, green stuff. So but that’s the beginning. And now, that the area is free for planting and digging, now I can better see where it is going. So motivational problems are over 🙂

Some of the nice things we did where building a vermicompost, doing a Berkeley compost (a 30 days hot composting system that you have to turn every other day), we where raising the seeds for the upcoming season and I also sowed some flowers in front of the front yard. We bought some plants like kiwis and wine, which we want to plant very soon. Yes, it is possible to plant kiwis here and I was very amazed by this idea. I found a good place in the back yard which is naturally protected from wind, so they will have a warm area there. My dad and me, we where cutting down a big tree that was competing for light with the big cherry tree of our neighbours and it was also giving too much shade for the area where the pond will be. The felling of the tree was easy, but I have to admit that I was not assuming it to be so much work actually cutting the tree into pieces. It took us about 3 days I would say. We did it with hand saws and it was exhausting. But this is one of the reasons I am doing all this here. To gain experience. Now I know what it actually means to cut down a tree, because we did it and for future projects I will know how much time to plan for this.

The community life is thriving I would say. We (my parents, Marina and I) have our routine and we share at least one meal a day. We also reserve an evening for talking through things that need some attention every second week. For sure we also talk about whats on our minds all the other time, but at least for me it is very helpful to have a set date to communicate about necessary things. Like who is paying for what, if we are content and what needs some change. I am mostly surprised how much I enjoy living back with my family, because as I told you before this was not always possible.

Right now there is extra help from my friend Mathieu from Canada, that visits Germany and me for a while. Fantastic. Today we will get even more help from people I met on Meetup. I got upgraded as an administrator for our „Hamburg Permaculture“ group, so I invited people for easter Monday to help with the pond and the Hugelkultur garden beds. It´s just fantastic how much help we have and I appreciate it very much. Thanks to all of you helpers!

Here are some pictures of the last weeks, enjoy!

All the best to all of you!
Melea

In Deutsch..

Liebe Freunde,

zwei weitere Wochen sind ganz leise still und heimlich ins Land gezogen. Ich versuche jetzt alle zwei Wochen einen Bericht über die allgemeine Situation hier auf der Brehmweg Farm zu schreiben. Dies ist also ein weiterer Artikel darüber, was hier so passiert und wie Alles so läuft. Es passiert wie immer sehr vieles und die Arbeit geht weiter. Wir haben eine Menge geschafft und es hat Spaß gemacht und war gleichzeitig auch herausfordernd. Was für mich speziell herausfordernd war, war der starke Sturm mit jeder Menge Regen die letzte Woche. Es war zu schlechtes Wetter um draussen zu arbeiten. Was dazu kam war, dass ich jede Menge Pflanzen verschenkt, verkauft und weggetan habe, denn wir brauchen Platz für all das was jetzt kommt. Platz für die Hügelbeete, Platz für den Teich, für das Gewächshaus, die Beeren und so weiter. Das heisst die letzten Wochen wurde das Gelände immer leerer und leerer, was mir eine kleine Motivationhürde gegeben hat. Weil ich doch eigentlich mehr Grünes möchte, mehr Pflanzen und mehr Artenvielfalt. Aber das war ja nur der Anfang. Jetzt, wo die Flächen freier sind und es Platz gibt um zu graben und zu pflanzen, jetzt kann ich besser sehen wo es hingeht. Die Motivationsprobleme sind überwunden 🙂

Ein paar der erfreulichen Dinge die wir geschafft haben waren zum Beispiel den Wurmkompost und den Berkeley Kompost zu bauen (das ist ein 30-tägiges, heisses Kompostsystem, welches man alle 2 Tage umschichten muss). Ausserdem haben wir angefangen die Setzlinge zu ziehen und ich habe ausserdem jede Menge Blumensamen (Calendula) vor dem Vorgarten verteilt und freue mich schon jetzt darauf, wenn diese später blühen. Wir haben schon einige Pflanzen gekauft, wie zum Beispiel Kiwis und Wein, welche wir ganz bald einpflanzen werden. Ja, es ist tatsächlich möglich Kiwis hier im Norden zu pflanzen. Ich habe einen schönen windgeschützten Platz bei uns im Garten gefunden, wo es einigermaßen warm ist. Dort werden die Kiwis sich wohlfühlen. Mein Vater und ich haben ausserdem eine recht große Rotbuche gefällt, die mit dem Kirschbaum der Nachbarn in Konkurrenz um Licht stand und die außerdem die Fläche wo später der Teich hinkommt zu sehr beschattet hat. Das Fällen der Buche war sehr einfach, aber ich habe nicht damit gerechnet, wie viel Arbeit das zersägen des Baumes macht. Wir haben ungefähr drei Tage daran gearbeitet den großen Baum in kleine Stücke zu schneiden. Das ist einer der Gründe weshalb ich das alles hier mache. Um solche Erfahrungen zu sammeln. Zu realisieren: „Aha, einen Baum fällen und dann zu verarbeiten dauert ca. 3 Tage. Ohne Motorsäge mit ein bis zwei Mann“. Gut, das weiss ich jetzt also für die Zukunft 🙂

Das Gemeinschaftsleben floriert, würde ich sagen. Wir (meine Eltern, Marina und ich) haben unsere Routine gefunden und teilen mindestens eine Mahlzeit am Tag. Manchmal auch zwei bis drei. Einen Abend alle zwei Wochen reservieren wir um über Dinge zu reden, die etwas Aufmerksamkeit brauchen. Natürlich reden wir auch sonst über das was uns so durch den Kopf geht, aber zumindest für mich ist es sehr hilfreich einen Termin festzumachen um über notwendiges zu reden. Dinge wie, wer was bezahlt, ob wir zufrieden sind und wo wir Veränderung wünschen. Ich bin selber erstaunt und positiv überrascht, wie sehr ich es geniessen wieder bei meiner Familie zu wohnen. Das war nicht immer so, wie ich euch hier schon einmal geschrieben habe.

Momentan habe ich auch noch zusätzliche Hilfe von meinem guten Freund Mathieu aus Kanada. Er besucht Deutschland und mich für ein paar Wochen und hilft mir bei dem Projekt. Am Montag hatten wir ausserdem noch mehr Hilfe von Leuten, die ich über Meetup kennengelernt habe. Ich bin jetzt in unserer Permakultur Gruppe als zweiter Administrator eingetragen und kann selber Meetups erstellen. Also habe ich für diesen Ostermontag ein Meetup zum Graben der Hügelbeete erstellt und es kam tatsächlich ein Teilnehmer vorbei zum Helfen. Es ist einfach fantastisch, wie viel Hilfe ich hier habe und ich schätze das sehr. Vielen vielen Dank an alle euch Helfer!

Hier ein paar Bilder der letzten Wochen.

Alles Gute für euch alle!
Melea

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